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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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lieber das Prahlen, um den zwei Reichsgerichten neben ihmden Besuch durch Neid zu versalzen und zu gcsegnen. Auchhalt' er vor beiden den Vorzug eines feuerflüchtigen Körpers,und er machte seine Landmacht von leiblichen Reizen geschwin-der als beide die ihrige mobil. Sicbenkäs sann nichts nä-herem nach, als seiner Frau; vor Rosa's Ankunst hatt' er-den Gedanken daran wie eine sauere Wiese abgeweidct, weilseine Eigenliebe von der zcrsprnngncn Borke der ehelichenHand nicht so weich überfahren wurde, als von den mit Eider-dunen gefüllten Schucckcnfühlfäden oder Fingern einer jung-fräulichen; aber jetzo wurde aus dem Gedanken an Lenette einesüße Wiese, weil seine in zwei Orten eingepsarrte Eifersuchtüber Rosa'n sich an Lcncttcns Betragen weniger stieß, als anNataliens Verhältnissen. Heinrich nahm an Augcngrimm zuund fuhr an Rosa's Sommcr-Hascnbalg von gehler Seide mitgehlsüchtigen Blicken auf und ab. Er krabbelte aus zornigerSclbthätigkcit in der Westentasche und erpacktc den Schatten-riß des Heimlichers von Blaise, den er, wie bekannt, als erdie gläserne Perücke zertrat, ihm wie aus den Augen geschnit-ten hatte, und an dem ihn seit einem Jahr nichts verdroß,als daß er in seiner Tasche anstatt am Galgen war, woraner ihn an jenem Abschiedabend mit einer Haarnadel hätteschlagen können. Er zog die Silhouette heraus, und glitt,unter ihrem Zerzausen, leicht zwischen ihr und Rosa hin undher, und murmelte, indem er den Blick an den Venner befestigte,Sicbcnkäjcn zu: a In Kilbouatts! *)

*) Vom Gencralkontrollcur 8illwastts hat der Schattenrißseinen zweiten Namen. Ein leeres ödes Gesicht heißt inParis eines ü In Sillwnetts.