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„hängen. Könntest du nicht zahlen und stürbest wirklich dir„selber nach: so war' ich da und keine Kasse verlöre, wenn„ich wieder bei meiner wäre." Leibgebcr lebte nämlich ineinem gehcimnißvollen von ihm selber nicht erklärten Wcchsel-ficbcr von Arm- und Reichwerdcn, oder wie cr's nannte, vonAus- und Einathmen der Lebenslust (n»ru vitnlm) des Geldes.Jeder andere — als dieser spiel-keck mit dem Leben umsprin-gende Mensch, dessen Flammcnfeuer für Recht und Wahrhaf-tigkeit und Uncigennützigkcit dem Advokaten schon seit Jahrenwie von Pharns-Hohen herab geleuchtet — hätte unsern Sie-bcnkäs besonders als Juristen stutzig machen, ja erzürnen,anstatt überwältigen müssen; — aber Leibgebcr durchtränkte,ja durchbrannte ihn mit seinem ätherischen Spielgeistc, undriß ihn unaufhaltsam hin zu einem mimischen Täuschen ohneeigennützige Lug- und Trug-Zwecke.
Doch so viel Gewalt behielt Firmian über sich in seinemGcistcrrauschc, daß er, wenigstens auf die Gefahr, seinen Freundselber bloß zu stellen, Rücksicht nahm. „Wenn man aber —„sagte er — meinen wahren Heinrich Leibgebcr, dessen Na-„men ich mir anraubc, irgend einmal antrifft neben mir Falsch-„namcnmünzer: was wird?"
„Dian trifft mich eben nicht an (sagte Heinrich); denn„sieh, sobald du deinen alten kanonischen ächten Namen Leib-„geber wieder nimmst, und meinen über einem bestürmten„Taufbecken geschaffnen, Firmian Stanislaus, wieder fahren„lässcst, welches Gott gebe: so schnell' ich mich mit ganz un-erhörten Namen (es kann sehn, daß ich, um 365 Namentage„zu begehen, von jedem Tage die Kalendernamcn borge), schnelle„mich, sag' ich, ins Weltmeer aus dem festen Lande, treibe„mich mit meinen Rücken-, Bauch- und andern Floßfcdern
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