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„durch die Fluthen und Sümpfe des Lebens und bis ans„dicke Todten-Mecr — und dann seh' ich dich wol spät wic-„der." ... Er schauete starr in die hinter Baireuth herrlichfinkende Sonne — seine scstgehefteten Augen glänzten feuch-ter und er fuhr langsamer fort: „Firmian, heute steht Sta-nislaus im Kalender — cs ist dein, es ist mein Namentag,„und zugleich der Sterbetag dieses wandernden Namens, weil„du ihn nach deinem Schcintodc Massen mußt — Ich armer„Teufel will doch einmal nach langen Jahren ernsthaft sehn„hcnte. Gehe du allein durch das Dorf Johannis nach Hause;„ich will aus der Allee hcimgehen; im Gasthose treffen wir„uns wieder — Beim Himmel! hier ist alles so schön und so„roth, als wenn die bmemitaAs ein Stuck von der Sonne„wäre. — Bleibe freilich nicht lange!" — Aber ein scharferSchmerz ging über Heinrichs Angesicht mit schwellenden Fal-ten, und er kehrte das erhobne Bildwerk des Grams und dieblinden Augen voll Glanz und Wasser ab, und eilte schiefmit einem wegschauendcn Gesichte, das den Schein einer an-dern Aufmerksamkeit annahm, vor den Zuschauern vorbei undverschwand in den Laubcngängen.
Firmian stand allein mit nassen Augen vor der sanftenSonne, die-sich über der grünen Welt in Farben auflöste.Die tiefe Goldgrube einer Abendwolke tropfte unter dem nahenSonnenfeucr aus dem Aether auf die nächsten Hügel, und dasumhcrrinnendc Abcndgold hing durchsichtig an den gelb-grünenKnospen und an den weißrothen Gipfeln, und ein unermeß-licher Rauch wie von einem Altäre trug spielend einen unbe-kannten Zauber-Wiedcrschein und flüssige, durchsichtige, ent-fernte Farben um die Berge, und die Berge und die glücklicheErde schien die hcrunterfallende Sonne wiederschcincnd aufzu-