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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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hinüber nach den Stadtthürmcn und Abcndbcrgen unter derscheidenden Abendsonne genieße. Er setzte hinzu, sic kümmeresich leider daher sie allein ins Häuschen hiuausgelaufenwenig um den schönsten spröden Anschein und ärgere dadurchihre Engländerin stark, die, wie ihre Landsmänninnen, ungernallein gehe, und ohne eine Versicherunganstalt oder Bibelge-sellschaft von Weibern sich nicht einmal einem männlichenKlciderschrankc zu nahen getraue. Er Hab' es von guterHand, sagte er, daß eine Brittin sich nie einen Mann in ih-rem Kopf vorstclle, ohne ihn zugleich mit den nöthigen Vor-stellungen von Frauen zu umringen, die ihn zügeln und sest-haltcn, wenn er in ihren vier Gchirnkammcrn sich so freibenehmen will, als sei er da zu Hause.

Beide fanden Natalie oben im offenen Tcmpclchen, miteinigen Papieren in der Hand.Hier bring' ich, sagte Leib-gebcr, unfern Verfasser der Auswahl aus des Teufels Pa-pieren die Sic ja gerade, wie ich sehe, lesen und stell'ihn hier vor." Nach einem flüchtigen Erröthcn über ihreVerwechslung Firmians mit Lcibgebcr in lbnutaisis sagte sierecht freundlich zu Sicbcnkäs:Es fehlt nicht viel, H. Ad-vokat, so verwechsle ich Sie wieder und zwar geistlicher Weisemit ihrem Freunde; Ihre Satiren klingen oft ganz wie seine;nur die ernsthaften Anhänge*), die ich eben lese und die mirrecht gefallen, schien er mir nicht gemacht zu haben."

Ich habe jetzt nicht Zeit, Lcibgcbcrs eigenmächtige Mit-thcilung fremder Papiere an eine Freundin mit langen Druck-

es Poetisch-philosophische Kapitel in der nun seit vielen Jah-ren in Gera gedruckten und als Makulatur reißend abge-gangenen Auswahl.