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„in 4 Tagen) komme der H. Vcnncr und stelle sich ihr vor,„und wenn sic ihm den Kord gebe: so solle sie nie sagen, daß„sie Blaiscns Nichte gewesen, sondern in ihrem Schraplau*)„in Gottcsnamcn verhungern."
Aber als ehrlicher Mann zu sprechen, ich habe nicht mehrals drei kaum der besten Briese Rosa's eine Minute inHänden gehabt, und eine Stunde in der Tasche; aber sie wa-ren in der That nicht schlecht, sondern viel moralischer alsihr Verfasser. —
Gerade als Lcibgcber gesagt hatte, er wolle das Vor-Konsistorium bei Natalien machen und sie von Rosa noch vor-der Trauung scheiden: kam sic mit einigen Freundinnen ge-fahren und stieg aus, aber ohne sie zu dem Sammelortc derGesellschaft zu begleiten, und begab sich allein in einen einsa-men Scitenlaubgang hinauf, in den sogenannten Tempel. Siehatte in ihrer Hastigkeit ihren Freund Lcibgcber nicht sitzensehen, den Pferdcställen gegenüber. Die Baircuthcr Gäste derLrninitnAe sitzen nämlich in einem kleinen durch Schatten undZugluft stets abgeknhltcn Wäldchen seit langen und markgräf-lichcn Zeiten blos dem langgestreckten Wirthschastgebäudc ge-genüber und dessen Stallungen, haben aber nahe die schönstenAussichten hinter ihrem Rücken, welche sie leicht gegen die kahleFuttcrmauer des Auges cintauschen, wenn sic ausstehen undüber das Wäldchen auf beiden Seiten hinaus spazieren.
Lcibgcber sagte zum Advokaten, er könne ihn sogleich zuihr bringen, da sie, wie gewöhnlich, oben im Tempel sitzenwerde, wo sie die Zauberaussichten über die Kunstwäldchen
") Ein Städtchen in der Grafschaft Mansfeld, gehörig demChurfürstcn von Brandenburg.