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Seiten gegen Leser zn vertheidigcn, welche in dergleichenaußerordentliche Delikatesse begehren und beobachten; es seigenug, wenn ich sage, daß Leibgeber jedem, der ihn liebenwollte, zumuthcte, er müßte ihm auch seine andern Freundemit lieben helfen, und daß Siebcnkäs, ja sogar Natalie, inseinem kühnen Mitthcilen nichts fanden als ein freundschaft-liches Rundschreiben und seine Voraussetzung dreiseitiger Wahl-verwandtschaft.
Natalie sah beide, besonders Lcibgebcrn — dessen großenHund sie streichelte — freundlich-aufmerksam und vergleichendan, als ob sie Ungleichheiten suche; denn in der That standSiebcnkäs nicht ganz ähnlich genug vor ihr, der länger undschlanker und gesicht-jünger erschien; avas aber davon kam, daßLeibgeber, mit seiner etwas stärkcrn Schulter und Brust, dasseltsame ernstere Gesicht mehr vorbückte, wenn er sprach, gleich-sam als rede er in die Erde hinein. Jung (sagt' er selber)habe er nie recht ausgcsehcn, sogar als Täufling — seineTaufzeugcn seien die Zeugen — und er werde sich auch schwer-lich früher wieder verjüngen, als im Spätalter bei dem zwei-ten Kindischwcrden. Richtete sich aber Leibgeber auf undneigte sich Siebcnkäs ein wenig: so sähen beide einander ähn-lich genug; doch sind dieß mehr Winke für ihre Paßschreibcr.
Man wünsche dem Kuhschnappler Advokaten Glück znSprechminutcn mit einem weiblichen Wesen von Stande undvon so vielseitiger Ausbildung, sogar für Satiren; und erselber wünschte für sich nur, daß ein solcher Phönix, vonwelchem er nur einige Asche im Leben oder ein Paar Phönix-scdern in Büchern fliegen sehen, nicht sogleich davon flattern^sondern daß er ein recht langes Gespräch mit Lcibgebcrn ver-nehmen und eigenhändig mit fortspinnen könnte: als ihre