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in sie. Kurz die unbekannte Natalie ist die Nichte des Heim-lichcrs, von der Lcibgeber schon in einem Briefe des erstenBändchens einiges geschrieben. „Höre! (fuhr Lcibgcbcr fort)aber ich will mich zerstückcn und zerhacken lassen in kleinereKrumen als Grosipolcn*), in Abschnitzel, die keinen hebräischenSclblautcr bedecken sollen, wenn nun etwas aus der Sachewird; denn ich hintcrtreibc sie." —
Da er, wie bekannt, mit dem Mädchen, das an seinerunbefleckten Seele und an seinem kühnen Gcisterstand unauf-löslich hing, alle Tage sprach: so hatt' er bei ihr nichts nö-thig als eine Wiederholung und Bctheuernng dessen, wasSicbcnkäs von ihrem Bräutigam erzählet hatte — um dienahe Ehe zu scheiden. Die Bekanntschaft, die er mit ihr, unddie Aehnlichkeit, die er mit Sicbcnkäs hatte, waren gesternSchuld gewesen, daß sic unfern Firmian mit dem verwechselte,dem er cntgegcnzog.
Die meisten Leser werfen mit dem Advokaten mir undLeibgcbcrn ein, daß Nataliens Liebe sich nicht mit ihrem Cha-rakter, und die Hcirath nach Geld sich nicht mit ihrer Kältegegen Geld vereine. Aber mit Einem Wort: sic hatte vondem bunten Fliegenschnäpper Rosa noch nichts gesehen alsseine Esaus-Hand — nämlich seine Handschrift, d. h. seineJakobs-Stimme: er hatte ihr blos untadelige sentimcutalischeAssekuranz-Briefe (Nadelbriefe voll Amors-Pfeile und Hcftna-deln) geschrieben, und so den papicrncn Adel seines Herzensgut verbrieft. — — Der Heimlicher hatte seiner Nichtenoch dazu geschrieben: „den Pankraziustag (den 12. Mai, also
*) Er meint nicht die spätere genauere Analyse von Polen,sondern die erste.