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daß die Weiber keine gcfallncn Engel sind, sondern fallende.Beim Henker! sie setzen uns bei unserer leidenden Schaf- undSchöpscnschur die Schccre mehr in die Haut als in die Wolle.Wenn ich über die Brücke zur Engelüburg in Rom ginge: sowürd' ich an die Weiber denken, weil ans ihr zehn Engel,jeder mit einem andern Marterwerkzeug, der eine mit den Nä-geln, der andere mit dem Rohr, der dritte mit dem Würfelausgehancn stehn. So hat jede ein anderes Marterinstrument
für uns arme Gottes-Lämmer in der Hand.-Wen glaubst
du z. B. wol, daß das gestrige Palladium, deine Unbekannte,mit dem Ehering wie mit einem Nasenring an den Ehebett-Fuß anschlicßct? — Ich muß sie dir aber erst schildern: sieist herrlich — dichterisch — schwärmerisch in Britten und Ge-lehrte verliebt, folglich auch in mich — lebt daher auch miteiner vornehmen Engländerin, die halb eine Gcscllschaftdameder Lady Cravcn und des Markgrafen ist, draußen in Unntni-— hat nichts und akzeptirt nichts, ist arm und stolz,leichtsinnig-kühn und tugendhaft — und schreibt sich NatalieAquiliana. . . . Weißt du, wen sic ehelicht? Einen somürben, verlodcrtcn Lumpen, einen so matten Geist, dessenEierschale einige Wochen zu bald zerknickt wurde, und derjetzo mit gelbem Haargcficdcr auf unfern Fußzehen piepet —dcr's dem Hcliogabal, der täglich einen neuen Ring anstcckte,mit den Eheringen nachthut — den ich mit der Nase über denNordpol hinausnicscn will, und über den Südpol auf eineandere Art, ohne mich nmznkchrcn — und den ich dir am we-nigsten zu schildern brauche, da du mir ihn eben selber ge-schildert — und den du auch kennst, wenn ich ihn nenne_
Den Venncr Rosa von Meycrn heirathct die Holde."
Firmian fiel nicht ans den Wolken, sondern recht hinein