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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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darum desto neugieriger, weil ich lustige Satiren schriebwiewol ich mit den satirischen Stacheln, wie die Fackeldistclmit ihren, mich nur wie mit einsaugcndcn Gefäßen nährenwollte: so sag' ich diesem Gcschichtforschcr, daß seine Neu-gierde mehr sucht, als ich weiß, und mehr, als ich sage.Denn der Mensch und der Mccrrcttig sind zerrieben ambeißendsten, und der Satiriker ist aus demselben Grundetrauriger, als der Spaßmacher, weswegen der Urangutangschwcrmüthigcr ist, als der Affe, weil er nämlich edler ist.Gelangt freilich dieses Blatt in Deine Hand, mein Heinrich,mein Geliebter, und Du willst vom Hagel, der immer höherund größer auf meine Aussaat fiel, etwas hören: so zähle nichtdie zerflossenen Hagelkörner, sondern die zerschlagnen Halmen.Ich habe nichts mehr, was mich freuet als Deine Liebe,und nichts mehr, was aufrecht steht, als eben diese. Da ichDich aus mehr als einer Ursache*) schwerlich in Baireuthbesuchen werde: so wollen wir auf diesem Blatte scheiden wieGeister, und uns die Hände aus Luft geben. Ich hasse dieEmpflndelci, aber das Schicksal hat sie mir fast endlich ein-gcpfropft, und das satirische Glaubersalz, das man sonst mitNutzen dagegen nimmt wie Schafe, die von nassen Wie-sen Lungenfäulc haben, durch Salzlcckcn anflcben nchm'ich fast aus Borlcgclöffcln, so groß wie meiner aus dem Vo-gelschießen, aber ohne merklichen Vortheil ein. Im Ganzenthut's auch wenig; das Schicksal wartet nicht, wie die pein-lichen Schöppcnstühlc, mit der Hinrichtung von uns Jnkul-paten auf unsere Genesung. Mein Schwindel und andere»Schlagfluß-Vorbotcn sagen mir zu, daß man mir gegen das

Aus Mangel an Geld, an Gesundheit.