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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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oder vielmehr den Pürschmeistern mit dem Weidmesser oderKnebelsvieß des Themisschwcrtes schon durch das Jagdzeugder Prozessordnung und durch die Jagdtücher und Prell- undSpiegelgarne der Akten durchzuwischen; nicht sowol durch mei-nen wie ein Fühlfaden dünngczogencn Geldbeutel, den ichctwan wie einen ledernen Zopf durch alle enge Maschen derJustiz-Garnwand zöge; nicht damit sowol, hoff' ich, als mitmeinem Leibe, der sich nahe an den hohen Netzen in Todten-stanb verwandeln, und dann frei durch und über alle Maschenfliegen wird.

Ich will heute die letzte Hand von diesem Abendblatte,,,ch' es ein vollständiges Martyrologium wird, abziehen. Ichwürde, wenn man das Leben wcgschenken könnte, meines je-dem Sterbenden geben, der es wollte. Indessen denke mannicht, dass ich darum, weil über mir eine totale Sonnenfin-stcrniß ist, ctwan sage, in Amerika ist auch eine- oder daßich, weil gerade neben meiner Nase Schneeflocken fallen, schonglaube, auf der Goldküste Hab' cs zugcwintert. Das Le-beu ist schön und warm; sogar meines war's einmal. Sollt'ich noch eher als die Schneeflocken eintrockncn: so ersuch' ichmeine Erbnehmer und jeden Christen, von meiner Auswahlaus des Teufels Papieren nichts drucken zu lassen, als wasich ins Reine geschrieben, welches (iuclus.) bis zur Satireüber die Weiber geht. Auch darf er aus diesem Tagebuchc,in dem zuweilen ein satirischer Einfall aufflicgen mag, keineneinzigen zum Druck befördern; das verbiet' ich ernstlich.

Will ein Geschichtforschcr dieses Tag- oder Nachtbnchsgern wissen, was für schwere Lasten und Nester und Wäsche -denn an meine Aeste und an meinen Gipfel gehangen wor-dcn, daß sie ihn so niederziehcn konnten und ist er noch