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neu Entschluß — dcn Gebnrttag — die Wiederkehr des Kat-tuns — die Bitte um einen Besuch — sein nahes Sterben,und seine Ergebung in alles. Dem kranken Rath, dcn Ab-wesenheit oder Liebe, wie der Kalk die Schattcnpartien derFreskobildcr, bleicher genüget hatte, diesem wurde warmer Lc-bens-Odcm eiugchaucht, daß morgen wieder die lang entbehrteStimme (Lcnettc hörte doch seine in der Kirche) den ganzenSaitenbczug seines Ich bewegen sollte.
Ich muß hier eine Vertheidigung und eine Anklage ein-schichten. Jene geht meinen Helden an, der seinen Adelbriefder Ehre fast durch die Bitte an Stieseln zu zerknüllen scheint;aber er will damit seiner gekrankten Gattin einen großen Ge-fallen thun, und sich einen kleinen. Es hält's nämlich derstärkste, wildeste Mann gegen das ewige weibliche Zürnen undUntergraben in die Länge nicht ans; um nur Ruhe und Frie-den zu haben, leistet ein solcher, der vor der Ehe tausendSchwüre that, er wollte darin seinen Willen durchsetzen, amEnde gern der Herrin ihren. Das Ucbrigc in Firmians Be-tragen brauch' ich uicht zu vcrtheidigen, weil's nicht möglichist, sondern nur nöthig. — Die Anklage, die ich verhieß, be-trifft meine Mitarbeiter: darum nämlich, daß sie in ihrenRomanen so weit von dieser Lebensbeschreibung oder von derNatur abwcichen, und die Trennungen und Vereinigungen derMenschen in so kurzen Zeiten möglich und wirklich machen,daß man mit einer Terzicnnhr dabei stehen und cs nachzählenkann. Aber ein Mensch reißet nicht auf einmal von einemthencrn Menschen ab, sondern die Risse wechseln mit kleinenBast- und Blnmenankcttnngen, bis sich der lange Tausch zwi-schen Suchen und Fliehen mit gänzlicher Entfernung schließet,und erst so werden wir arme Menschen — am ärmsten. Mit