nach heimlich, daß seine Frau den Schulrath nicht in dem ho-hen Grade liebe, als er gemeint. Sprecht hier nichts gegendas dünne Spinncngewcbe, das uns und unser Glück trägt;haben wir es aus unserem Innern gesponnen und herausge-zogcn, wie die Spinne ihres, so hält es uns auch ziemlich,und gleich dieser hangen wir ficher mitten darin, und derSturmwind weht uns und das Gewebe unbeschädigt hinund her.
Von diesem Tage an ging Siebcukäs gerade zu wiederzum einzigen Freund im Orte, zum Schulrath, dem er denkleinen Fehltritt schon längst — ich glaube eine halbe Stundedarnach — von Herzen vergeben hatte. Er wußte, seine Er-scheinung war ein Trost für den verwiesenen Evangelisten imStuben-Patmos; und sür die Frau war es auch einer. Ja,er trug Grüße, die nie anbcfohlen waren, zwischen beiden hinund her.
Abends waren bei Lenctten kleine hingcworfne Berichtevom Rath die grüne Saat, die das scharrende Rebhuhn unterdem tiefen Schnee auskratzt. Ich versteck' es inzwischen nicht,mich dauert er und sie; und ich kann kein elender Parteigän-ger sehn, der nicht zwei Personen, die einander mißverstehenund befehden, zugleich Anthcil und Liebe geben kann.--
Aus diesem grauen schwülen Himmel, dessen Elektrifirma-schincn alle Stunden luden und häuften, fiel endlich der erstegrelle Donnerschlag herab: Firmian verlor seinen Prozeß. DerHeimlicher war das reibende Katzenfell und der stäupende Fuchs-schwanz gewesen, der die Erbschaftkammcr oder den Pechkuchender Justiz mit kleinen Taschcnblitzen gefüllet hatte. Es wurdedem Advokaten aber von Rechtswegen der Verlust des Pro-zesses zuerkannt, weil der junge Notarius Gicgold, mit dessen