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der Sonne bekömmt, wenn sie ihr am nächsten ist, im Win-ter! — — Zn diesem allen kam noch ein ganz nener Grundzu Lenettens Abneigung. Es hatte nämlich der Heimlicherv. Blaisc unter der Hand von ihrem Manne bekannt gemacht,er sei ein Atheist und kein Christ. Redliche alte Jungfern undGeistliche find auf eine schöne Weise von rachsüchtigen Römernunter den Kaisern verschieden, die oft den unschuldigsten Men-schen für einen Christen ausgabcn, um ihm eine Märtcrerkronezu flechten; besagte Jungfern und Geistliche nehmen vielmehrdie Partei eines Menschen, der in solchem Verdachte ist, undlängnen es, daß er ein Christ ist. So unterscheiden sie sichsogar von den neuen Römern und Jtaliänern, welche stets sa-gen: cs sind 4 Christen da, statt vier Menschen. Das tugend-hafteste Mädchen bekam in St. Ferienx bei Besancon zum Preiseinen Schleier zu 6 lüvr.; und diesen schönen Preis derTugend, nämlich einen moralischen Schleier von K Illvr., Wer-sen Menschen wie Blaise gern über gute Leute. Sie nennendaher gern Denker Ungläubige, und Heterodoxe Wölfe, derenZähne glätten und zahnen helfen; so wird auch auf diebesten Klingen ein Wolf eingezcichnet.
Als Sicbenkäs seiner Frau zuerst die Blaisische Nachrichthinterbrachte, -daß er kein Christ, wo nicht gar ein Unchristsei: machte sic noch nichts Besonderes daraus, da sic sich der-gleichen von einem Manne, mit welchem sie ehelich kopulirtworden, gar nicht denken konnte. Nur später fiel ihr wiederein, daß er in dem Monate, als das Wetter zu lange trockenwar, nicht blos die katholischen Umgänge, ans welche sie selbernichts hielt, sondern auch die protestantischen Wettergebcte da-gegen ohne Hehl verworfen babe, indem er gefragt: „ob die„meilenlangen Prozessionen, sogenannte Karavanen, in.der
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