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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
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cs war aber keiner zu bekehren- und darum werden sie nichtmehr angeprcdigt.

Lcnette weinte stärker> Stiefel schrie deshalb stärkerer mußte, in der ersten Verlegenheit über eine mißlungene Er-wartung, seine Forderung schroffer ausstellen, und der Anderegegen sie stärker andringen. Stiefel war ein Pedant, undniemand, als so einer, hat eine offnere, blindere Eitelkeit,gleichsam einen unaufhörlichen Wind, der aus allen 32 Eckenfortweht (denn rsin Pedant kramt sogar den Körper aus). Stie-sel mußte, wie ein guter Schauspicldichter, seinen Charakterdurchführen und sagen:Entweder, Oder, H. Armcnadvokat?Entweder das Trauerkleid kömmt zurück- oder ich bleibeweg aut, -aut. Meine Besuche können zwar von keinemBelange sehn; aber ich setz' auch einen geringen Preis dar-anf, blos Ihrer Frau Gemahlin wegen." Firmian, doppelterzürnt erstlich über die herrschsüchtigc Unhöflichkeit einessolchen eiteln Wcchsclsalles, und zweitens über den kleinenMarktpreis, wofür der Rath ihre Zusammenkünfte losschlug>mußte sagen:Nunmehr kann niemand mehr Ihren Entschlußbestimmen, als Sie, aber nicht Ich Es wird Ihnen sehrleicht, H. Rath, sich von uns zu trennen, und Sie könntenanders aber mir wird es schwer, und ich kann nicht an-ders." Stiefel, dem so unvcrmuthet und so nahe vor sei-ner Geliebten der wächserne Lorbeerkranz vom Kopf herabge-schmolzcn wurde, konnte weiter nichts thun, als scheiden;aber mit drei fressenden, scharfen Gefühlen daß sein Ehr-geiz litt seine Freundin weinte sein Freund rebellirteund trotzte. . . .

Und als der Schulrath seinen ewigen Abschied nahm:stand in seiner Freundin Augen ein entsetzlicher Schmerz, den