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überhüllte Kind vorüber gehen sah — in dieser Stunde, woer über das Traucrkleid, das ihn betrauern sollte, stritt —jetzo neben dem letzten Tropfen des abrinncnden Jahrs, woihm sein mit flüchtigen Ohnmächten vertrautes Herz die Voll-endung eines neuen absprach — jetzo unter so vielen Schmer-zen: so hörte er gleichsam den Todcsfluß überdeckt unter seinenFüßen murmeln, wie die Sineser den Boden ihrer Gärten mitbrausenden Strömen unterhöhlen, und die dünne Eisrinde,die ihn hielt, schien bald mit ihm in die winterlichen Wellenhinabzubrechen. Er sagte unaussprechlich gerührt zu Lenettcn:„Vielleicht hast du am Ende Recht, daß du den Traucrrock„behältst, und cs ahnet dich mein Untergehen. Thu', was du„magst — ich will mir den letzten Dezember nicht weiter ver-bittern, da ich nicht weiß, ob er nicht in einem andern„Sinne für mich der letzte ist, und ob ich in einem Jahre dem„armen Säugling nicht näher bin als dir. Ich geh' jetzo„spazieren."
Sie schwieg betroffen. Er entzog sich eilig einer endlichenAntwort. Seine Abwesenheit mußte seine beste Oratorieseyn. Alle Menschen sind besser als ihre Aufwallungen —als ihre schlimmen nämlich, denn alle sind auch schlechter alsihre cdeln — und räumt man jenen eine Stunde zum Aus-einandersallen ein: so hat man etwas bessers als seine Sachegewonnen, seinen Gegner. Uebrigens hinterließ er Lencttennoch ein starkes Nachdenken über sein Ehrenwort und über dasHirschgeweih.
Ich Hab' es schon einmal geschrieben: daß der Winternackt ohne den Lailach und das Westerhemd von Schnee ausder Erde lag, neben der trocknen dürren Mumie des vorigenSommers. Firmian sah mit einem unbefriedigten Gefühl über