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„seine Satire jetzo macht, so gibt sie ihm doch noch größere;„denn meine sind glücklicherweise nur geistig." —- Gesundheitdes Körpers läuft nur gleichgerichtet mit Gesundheit der Seele;aber sie beugt ab von Gelehrsamkeit, von großer Phantasie,großem Tiefsinn, welches alles so wenig zur geistigen Gesund-heit gehöret als Beleibtheit, Länfersüße, Fechterarme zur leib-lichen. Ich wünschte oft, alle Seelen würden so auf ihre Lei-ber oder Flaschen vcrfüllet, wie der Pyrmontcr auf seine. Manlasset erst seinen besten Geist verrauchen, weil er sonst dieFlaschen zertrcibt: aber es scheint, daß nur bei den Seelendes Kardinalkolleginms, (wenn dcm Gorani zu glauben) vielerDomkapitularen u. a. diese Vorsicht gebraucht worden, unddaß man den außerordentlichen Geist derselben, der ihre Leiberzersprengt hätte, vorher verdampfen lassen, eh' man sie, ausKörper gezogen, nach der Erde verschickte: jetzo halten sich dieFlaschen 70, 80 Jahre ganz gut. —
Mit kranker Seele also, mit siechem Herzen, ohne Geld,trat Sicbenkäs den letzten Tag des Jahres an. Der Tagselber hatte sein schönstes Sommerkleid, nämlich ein berliner-blaues, angezogcn, und sah so himmelblau wie der Krisna,oder wie Grahams neue Sekte, oder wie die Juden in Per-sien aus — er hatte den Ballonofen der Sonne Heizen lassen,und auf der fcinkandirten Erde war der Schnee, wie aus ge-wissen künstlich bereiften Schaugcrichten, sogleich ins Winter-grün verlaufen, sobald die Kugel nur vor den Ofen getragenwurde. Das Jahr schien gleichsam mit Wärme und mit einerHeiterkeit voll freudiger Tropfen sich von der Zeit zu trennen.Firmian wäre gern Hinausgelansen und hätte sich auf demfeuchten Grün gesonnet; aber er mußte erst den Professor Langtu Baireuth beurtheilen.