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Schneider im engen Steige die Rockschöße — cs sei aus Scheudes Kothcs oder aus Lust der Feier — dermaßen in die Höhegehoben, daß das Anfang- oder Steißbein oder eingestickteRückenmark seiner Weste von unten auf deutlich zu sehen war,nämlich der Hintergrund der Weste, den man bekanntlich, wieden der Gemälde, mit weniger Leinwaudfarben aussührt, alsden nähern glanzvollen Vordergrund des Vorderlcibes. „EiMeister, rief heftig Lenettc, wie kommt Er denn hinten zumeinem Zitz?"
In der That hatte der Schneider von einem augspurgi-schcn grünen Zitze, aus welchem sie sich bei ihm sogleich nachihrem Königinwcrden ein artiges Leibchen oder Mieder machenlassen, fo viel als Probe für sich bei Seite gelegt und behal-ten, als er nach Maßgabe unentgeltlicher Weinprobcn alsnöthig und christlich erachten konnte. Dieses Wenige vonProbe hatte nothdürstig zu einem sehr matten Hintergründeseiner glanzgrüncn Weste zugelangt, für welche er eine sodunkle Kehrseite nur in der Hoffnung gewählt und genommen,daß sie als das Untere der Karte nicht gesehen werde. -— Daaber jetzt der Meister ruhig, als ging' es ihn gar nicht an,mit Lenettcns nachgeruscncm Rückcndckret weiter spazierte:wurde in ihr das Flämmchen zur Flamme und sie schrie nach— Sicbenkäs mochte winken und lispeln wie er wollte —„Es ist mein eigner Zitz aus Augspurg, hört Er, MeisterMauser? und Er hat mir ihn gestohlen, Er!" —- Hier erstwandte der zünftige Zitzräuber sich kaltblütig um und sagte:„das beweise Sie mir doch — aber bei der Lade will ichSic schon zitzen, wenn noch hohe Obrigkeit in Kuhschnappclregiert."
Da entbrannte sie zur Lohe — Bitten und Befehle des