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des Schicklichen ritzet und schindet sich gleichsam an allem Ecki-gen und Ungcglättetcn; diese an bürgerliche Verhältnisse an-gcstängeltc Seelen fassen keine, die sich den Verhältnissen ent-gegen stellen. Daher gibt's in den Erblanden der Weiber —an den Höfen — und in ihrem gleiche der Schatten, in Frank-reich, selten Humoristen, weder von Leder, noch von der Feder.
Lcncttc mußte sich über ihren pfeifenden, singenden, tan-zenden Gemahl ereifern, der nicht einmal vor Klienten eineAmtmicne zog, der leider — man erzählt' es ihr für gewiß —oft auf dem Rabcnstcin im Kreise hernmging, von dessen Ver-stand recht gescheidte Leute bedenklich sprachen, dem man, klagtesic, nichts anmcrktc, daß er in einer Reichsstadt sei, und dersich nur vor einer einzigen Person in der Welt schämte undscheuetc —- vor sich. Kamen nicht oft Kammcrjungfcrn mitHemden, die zu nähen waren, aus den vornehmsten Häusernin seines und sahen ihn mir nichts dir nichts an seinem cin-nnd ausgcspiclten Klaviere stehen, das noch alle Tasten undfast eben so viele Saiten als Tasten hatte? Und hatt' er nichteine Elle im Maule, auf deren hcrabgclassencr Fallbrücke dieTöne vom Sangbodcn zu ihm hinauf, zwischen das Fallgatterder Zähne hindurch und endlich durch die Eustachische Röhreüber das Trommelfell hinweg bis zur Seele cinstiegen? DieElle zwischen seinen Zähnen hatt' er darum als einen Storch-schnabel an seinem, um mit dem Schnabel das unaufhörlichePianisfimo seines Klaviers oben in einem Fortissimo hinanf-znbringcn. — Jndeß ist's wahr, daß der Humor im Wider-schein der Erzählung weichere Farben annimmt, als in dergrellen Wirklichkeit.
Der Boden, worauf die zwei guten Menschen standen,ging unter so vielen Erschütterungen in zwei immer entfern-