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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Zwei Tage daraus gebar ich Dich und Julienne zu-gleich. Auf diesen reichen Zufall hatte niemand gerechnet.Hier warf sich vieles ganz anders und leichter sogar.Ichbehalte (sagt' ich zur Gräfin) meine Tochter, Dn behältst dieDcinige; über Albano (so soll er heißen) entscheide der Fürst."Dein Vater erlaubt' cs, daß Du zwar als Sohn des Grafen,aber unter seinen Augen, bei dem rechtschaffenen >V. (Wchr-fritz) erzogen würdest. Jndcß traf er Vorkehrungen, derengnten Werth ich damals im phantastischen Rausche der Freund-schaft nicht ganz abzuwägen im Stande war. Jetzt wunder'ich mich nur, daß ich damals so muthig war. Die Doku-mente Deiner Abstammung wurden nicht nur dreimal gemachtich, der Gras und der Hofprediger Spcncr wurden in derenBesitz gesetzt sondern später wurdest Du auch dem KaiserJoseph H. als unser Fürstcnsohn präscntirt, und sein gütigesBlatt, das ich einst Deinen Geschwistern vertraue, entscheidetallein genug.

Der Gras nahm jetzt selber am Geheimniß thätigen Theil,indem er sei cs aus Liebe für seine Tochter, sei es ausdem Wunsche einer geschärftem Rache am Hh. Hose alsLohn des Anthcils verlangte, daß einst Du und Linda einPaar werden möchten. Hier trat wieder die Gräfin mit ihrenWundern und Phatasiccn ein:Linda wird mir gewiß ähn-lich an Gemüth, wie sie jetzt es ist an Gestalt Gewaltbewegt sie dann nie aber Magie des Herzens, der Fcen-wclt, Reiz des Wunders mag sie ziehen und schmelzen undbinden." Ich weiß ihre eignen Worte. Ein sonderbarer Zan-berplan wurde dann entworfen, dessen Gränzen der Gras durchdie Abhängigkeit, worin sein tauscndkünstlerischer Bruder sichzu allem dingen ließ, noch mehr erweiterte, so wie er den