Druckschrift 
12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
Seite
318
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Fünf und dreißigste Jobelperiode.

Sicbenkäs Beichte des Oheims Brief von Albano'S Mutterdas Kronrcnncn Echo und Schwancngcsang der Geschichte.

140. Z y k e l.

^angc lag Albano im einsamen finstern Abgrund, bis endlichLicht die Schlucht und die grüne Höhe erleuchtete, von welcherer herunter stürzte. Das sonst lcbcnssarbige männliche Gesichtdes Freundes lag weiß vor ihm, der rothc Mantel erhöhtenoch den Lcichcnschncc. Der Hund lag mit dem Kopfe aufder Brust, als woll' er sic wärmen und schützen. Als Albanoden nackten Degen sah: blickte er im Kreise umher, schaudertevor dem kalten Oheim, vor dem lebendigen Brudcrbildc desTodtcn und vor dem ersten Argwohn zwischen fremden undSelbstmord und fragte leise:wie starb er Durch mich(sagte Siebenkäs), an unserer Aehnlichkeit, er glaubte sich zusehen, wie dieser Herr hier versichert." Der Oheim erzählteeinige Punkte, Albano kehrte Ohr und Auge von ihm ab;aber in den warmen Wiedersehen: der befreundeten Gestalt senkt'er den Blick, dem das Tageslicht der Freundschaft unter-gegangcn war. Siebcnkäs schien sich in einer seltenen männ-lichen Haltung zu behaupten. Auch Albano, der jüngereFreund, verbarg seinen Jammer, daß er so viel verloren und