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rechtschaffenen Wchrsritz an, durch welchen allein er eine sowichtige Beute abschickcn konnte; er selber war jetzt dem Tod-feinde, dem Spanier, auf der Spur und keine Gewalt könnt'ihn ans der zornigen Jagdbahn treiben.
Bei Sonnenuntergang erblickte Schoppe den Spanier, deraus dem Prinzcngartcn dem Ebcnbildc Sicbenkas entfliehend,ihm in die Hände gelaufen kam — Er erstarrte vor desWahnsinnigen Anblick, rief: „Herr und Gott, seid Ihr hin-ter mir und vor mir? seid Ihr roth und grün" — undstürzte seitwärts in die alte Krcuzkapcllc hinein, nm die heil.Jungfrau kniecnd anzurnfcn. Schoppe spannte seine Konturs-schwingcn aus, schoß hinzu und schlug sie vor der Kapellezusammen: „dreh' dich um, Spaniard, ich fresse dich vonvorne" sagte er. „Heilige Mutter Gottes, hilf mir, — guterböser Geist, steh' mir bei, o Finsterer!" betete der Kahlkopf.—„Rutsche herum, Spitzbube, ohne weitern Spaß," sagteSchoppe, indem er mit dem gezognen Stockdegcn in der Luftvon hinten ein Hufeisen vor dessen Gesicht beschrieb. Erdrehte sich elend aus den Kniecn herum und der Kopf hingschlaff vom Halse herab. Schoppe fing au: „nun Hab' ichdich, Misscthätcr, du betest mich ohne Nutzen aus den Kuicenan -— ich habe das Richtschwcrt — toll bin ich auch — inwenigen Minuten, wenn wir uns ausgesprochen haben, stcch'ich gegenwärtigen Stockdegen in dich — denn ich bin einToller voll fixer Ideen." — „Ach Herr, (versetzte der Kahl-kopf) Ihr seid gewiß sehr verständig und bei Verstand undbei sich, ich bitte zu leben, cs ist so große Todsünde dasTodtmachen." — Schoppe versetzte: „von meinem Verständeein andermal! In etkizis Hab' ich dich schon erschossen, nunwill ich die Todsünde und den Gewissensbiß nicht umsonst