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und den Spanier anfznsuchen. Mbano wich Tag und Nachtnicht von seinem Kanapee-Lager, auch aus andern Gründen.Denn war Schoppe einsam und sein Mordian schlief (den erniemals weckte, weil der Hund, sagt' er, offenbar träume undda in idcalischcn Welten fliege und schnuppere, wovon aufden Gaffen der wirklichen kaum eine Schatten-Spur zu wit-tern sei), war er also allein mit dem stillen Thier (denn wacht'es, so statt' er Gesellschaft genug) und sein Blick fiel zufälligauf seine Beine oder Hände: so fuhr seine kalte Furcht überihn her, daß er sich erscheinen und den Ich sehen könne. DerSpiegel mußte verhangen werden, damit er sich nicht fände.
Seine Nachte waren ohne Schlaf, aber die Träume gingennackt und keck um ihn. Albano opferte ihm leicht seine ge-sunden Nächte, könnt' aber doch nicht alle Träume des Freun-des, diese Gespenster, die sonst vor Lebendigen entfliegen undeinfinken, von dannen treiben. Sie schlichen und blickten inWinkel-Schatten der Stube. — Einst gegen Mitternacht warAlbano hinausgegangen und traf wiedcrkommend ihn an, wieer eben mit einer Hand die andere fing und sagte: „wen Hab'ich da, Mensch?" — „O guter, bester Schoppe, (rief Albanohalbzürnend) solche grundlose Spiele! Eben so gut könnte einFinger den andern fassen!" — „Ja freilich," versetzt' er.„Aber höre (sagt' er leise, und kauerte sich, bückte den Kopfund wies mit dem rechten Zeigefinger über die Nase hin indie Höhe), du nanntest mich Schoppe — so heiß' ich nicht,aber ich darf meinen Namen nicht aussprechen, der Ich, dermich so lange sucht, hört's und fährt her — Ein langerLeichenstein liegt aus dem Namen. Schoppe oder Keioppiuskönnt' ich mich sehr wohl nennen, weil mein vielnamigerNamensvetter und Namensvater (im Bayle steht alles) sich