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12 (1848) Titan : vierter Band
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nach und holten von ihr Aufträge; beide waren junge schöneMänner mit offner Stirn und ein wenig Jngendstolz. Alsman aus der Kirche war, sagte sie: durch diese jungen Männerregiere sie über den Ort und sic selber lenke sie sanft; nurjunge seien mit Haß und Muth gegen den Schlendrian undmit Enthusiasmus und Glauben ausgerüstet. Sie setztescherzhaft dazu, nichts beherrsche sie als eine Schule vonMädchen, an der ihr mehr gelegen sei als an der andern, weilErziehung Angewöhnung sei und diese ein Mädchen mehr alsein Knabe brauche, dem die Welt doch keine laste; und sichabe einigen Hang, eine In Oonus zu scyn, weil sie cS schonals Mädchen oft bei ihren Schwestern habe scyn müssen.

Sie führte beide darauf in mehrere Häuschen; überallfanden sie ausgcwcißte geordnete Zimmer, Blumen und Wein-reben an Fenstern, schöne Weiber und Kinder, und bald eineFlöte, bald eine Violine und nirgends ein spinnendes Kind.In allen hatte sie Aufträge zu geben, und was bloßer Spazier-gang schien, war auch Geschäft. Sie zeigte einen scharfenDurchblick durch Menschen und ihr verwachsenes Treiben undeinen Geschäftsvcrstand, der das Allgemeine und Besonderezugleich besaß und verknüpfte:ich wünschte freilich auch(sagte sic) nur Freuden und Spiele um mich; aber ohne Ar-beit und Ernst verdirbt das Beste in der Welt; nicht einmalein rechtes Spiel ist möglich ohne rechten Ernst." Lindalobte sie, daß sie alle an Musik gewöhnte, diesen rechten Mond-schein in jedem Lebens-Dunkel;ohne Poesie und Kunst(setzte sie dazu) vermoose und verholze der Geist im irdischenKlima."O was wäre ohne Töne der mcinigc?" sagteJdoine feurig.

Linda fragte nach dem Bürgerrechte in diesem heitern