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12 (1848) Titan : vierter Band
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in den späten grauen Jahren des Lebens noch schöne Freu-digkeit sich bilden kann, ein schönes Leben und schönes Herzverkündigt: so lächelt der Heilige nie himmlischer als auf demKrankenbette, und der Verlorne nie härter als eben da. Al-bano wandte sein Auge ab vom siechen verzerrten Bruder sei-ner Schwester.

Schmachtend sah er nach dem vergangnen Hcspericn zu-rück und aus die Paradieses-Pforte hin, die endlich aufgehcnund Linda und die Schwester im Eden zeigen sollte.Eswird dir recht sehn (hatte Gaspard gesagt), daß ich cS unterdem Vorwand der Krankheit I.uizi'8 gemacht, daß beide imalten Schloß zu Lilar wohnen, wo du sie unbemerkter sehenkannst." Er begegnete dem Minister Fronlay, und ihm kamentgegen der Lektor; mit beiden ging ein dunkles viel-faches Schatten-Gefolge von harten alten Erinnerungen mit.Noch hatt' er den Hauptmann Noquairol nicht gesehen, jetztfür ihn der Abcndncbel eines untergegangnen Frühlings-tags.

Er trug, so schnell er konnte, sein stummes Herz daseine Acolsharfc in der Windstille war nach dem kindlichenBlumenbühl, um die elterlichen Menschen zu begrüßen unddie Blätter seines nächsten Scclcn-Nachbars Schoppe zu lesen,nach dessen versprochncr Wiederkunft er sich jetzt mehr als je-mals sehnte.

121. Z y k e l.

Es war ein blauer frischer Sommertag, da Albano nachseinem alten Blumenbühl ging, ohne zu wissen, daß er's ge-rade an dem Jakobi- oder väterlichen Geburtstag thne, den