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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Albano ordentlich erschreckend vor der schnellen nahenVerwandlung seliger Stunden in selige Jahre und eben sounvermögend, sich seine Titanide als Gattin zu denken wieals Kind antwortete bescheiden und mit uneigennützigerRücksicht auf Linda's Ehe-Scheu: über die Zeit seines besie-gelten Glücks dürfe und könne niemand entscheiden als Lindaselber.

Gaspard war zufrieden:nur um einen Aufschub halt'ich bei Euch an (fügt' er noch bei); mein Freund, der Fürst,ist seinem Ende wieder näher die wohlthätige Wirkung,die auf ihn eine Geister-Erscheinung gemacht, hat allmälignachgelassen, und er fürchtet täglich die Wiederkunft des Phan-toms, das ihm die letzten Stunden voransznsagen versprochen. In solcher Zeit taugt mir Euer Fest nicht.- Im Ver-trauen gesagt, der arme Kranke hatte selber ein Auge auf dieschöne Braut. Es ist doch billig, ihn mit der größten Ge-wißheit seines Verlustes zu verschonen. Seinetwegen verschieb'ich auch meine Abreise."

Wie wenn ein Mensch in das junge Paradies träte undalle Vögel auf einmal, Nachtigallen und Adler und Eulenund Paradiesvögel und Geier und Lerchen, umzögen ihn: soverworren fühlte sich Albano durch diese durchkreuzenden An-sichten erregt und er merkte, hierin geb' es keinen Verlaß undVorhalt als auf sein eignes Herz und Linda ihres.

Gaspard schien ungeduldig ans das Wiedersehen der Grä-fin zu seyn, die er seine einzige Freundin nannte.Ichglaubte leider in Rom meinem Bruder nicht (setzt' er dazu),da er beiden Frauen in Neapel wollte begegnet seyn.Apropos, dieser ist vor einiger Zeit hier durch nach Spaniengegangen; in Rom behauptete er, nach Griechenland zu reisen

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