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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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als er die bekannten zuweilen mit Thräncn bezcichneten Wegeder Vergangenheit überschauctc! Er ging jetzt, das bedacht' er,seinem Vater mit der Nachricht seines neuen Glücks entgegen seinem abtrünnigen Freunde mit der geraubten Geliebtenmit alter und neuer Liebe seinem wicderkchrcndcn Schoppe,dessen Herz und Schicksal ihm jetzt zugleich so dunkel und sowichtig waren und der sonderbaren Zeit und Stunde, wodie unterirdijchen Wasser, deren Treiben und Rauschen erbisher so oftmals erfahren, ans einmal aufgedcckt, und mitallen Krümmungen nnd Quellen entblößet vor dem Tagslichtliegen sollen und der heiligen Stelle, wo er die Geliebte,die ihm jetzt auf dem deutschen Wege und in der Nähe dervorigen Schwierigkeiten noch größer und unerreichbarer er-schien, als auf dem Epomeo in der Nachbarschaft alles Er-habnen am Himmel und auf der Erde, kühn ans Herz neh-men und schließen durfte auf ewig, ohne wieder zu fragen:wirst du mich lieben? Da dacht' er an ein Bild zurück,das er auf dem Vesuv*) gefunden und sagte zu Dian:hinterdem Menschen arbeitet und geht ein langsamer Strom, derglühend ihn verzehrt und zermalmt, wenn er ihn ergreift;aber der Mensch schreite nur tapfer vorwärts und schaue oftrückwärts, so entkommt er unbeschädigt. Mein geliebter Lehrer,so will ich's jetzt in meinen neuen bedenklichen Verhältnissen

*) So schwer und langsam wälzt sich der breite Lavastrom her-unter, daß ein Mensch vor diesem glühenden Todesstoß, deralles verschlingt, erstickt und zerschmilzt, was er berührt, vor-ansgehen und die Zerstörung hinter sich sehen kann, ohne sichin die Gefahr einer eignen zu setzen.