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Göttcrtempel voll Mönche, die Sümpfe voll namenloser Ruinenund die Küste voll Blüten und Grotten — und die blühcn-Myrtcn und Reben und die Fcucrberge und die Inseln —und Jschia ...."
Aber ihm entsank die bestürmte Guitarre und die Stimme,das Auge ging tief in den Himmel und in das Leben desMenschen ein und er entfernte sich, um das laute Herz zustillen. In der kühlenden Einsamkeit bemerkte er, wie weitschon die Sonne hinabgcflogcn sei wie mit Amorsflügcln durcheinen kältern Himmel; — er kehrte schnell zurück, in derAbcndröthe schlug seine Schcidestundc aus.
Als er wiedcrkam, war Linda allein — denn Juliennehatte seinen Dian unter dem Vorwände, das Bildcrkabinet zubesehen, von den Liebenden weggezogen, denen heute ohnehinnur ein kürzester Tag des Glücks beschicken war — und dieGeliebte sah ihn bedeutend an: „Dian sang eigentlich bester(sagte sie) und epischer, aber Euer lyrisches Wesen Hab' ichdoch auch sehr lieb." Sie blickte ihn wieder an, dann wieder,dann in sein Auge, dann umarmte sie ihn schnell und keinLaut erklärte den Plötzlichen Kuß. „Wir wollen aus dieTerrasse," sagte sie leise. Sie bestiegen die schöne Höhe derzehn Terrassen, welche mit Lorbeer- und Zitroncnbäumcn undmit Pyramiden und kolossalischen Statuen und mit der Aus-sicht auf das ferne von Dörfern und Alpen umzogne Ufer dasAuge füllt und wo einst Albauo seinen Vater hatt' entfliehensehen. „Du gefällst mir immer mehr, Albano, (sagte Linda)ich glaube fast, du kannst recht lieben; erzähle mir deine ersteLiebe, ich habe dir auch erzählt." — „O Linda, (sagt' er)wie viel begehrst du! Aber ich bin wahr und sage dir alles;