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diese Myrten- und Lorbeerwälder und sagte: hier ist Elysium,nicht in der Unterwelt, nicht ans dem Olymp — da gab ihmMomus einen Lorbcerzweig von Virgils Grabe*) und sagte:das ist deine Daphne. Jetzt erzürnte sich seine große SchwesterDiana, sie gab Daphnen ihre Gestalt und Kleidung, als kommesie aus den Wäldern der Pyrenäen herüber; aber er erkanntedie Geliebte und ging mit ihr in den Olympus zurück." —Als Dian das sang und die Lieder mit den Saitentönen fliegenließ, so standen hoch drüben im Himmel die ewigen Glanz-Gebirge aus Eis, von den Bergen flatterten Quellen undSchatten in den Hellen See und der Abend bewegte sich ent-zündet und entzückt. Da ergriff der stille Albano die Saiten,senkte das Auge in den Blitz der Gebirge ein und fing er-röthend an: „verweile, o Sänger, bei den hohen Geistern,die auf das Schlachtfeld zogen, tödtend, sterbend — und dieausbaueten die ewigen Tempel der Menschheit -— verweile beiden reinen Demanten, die glänzend und fest unter dem Ham-mer des Schicksals blieben — verweile bei der alten Zeit, beidem Meere Noms, das einen Welttheil trug und die andernuntergrub — aber fliehe vor der Zeit, die ihren Gipfel inihren eignen Krater senkte. — Verweile, Sänger, auf derHöhe und schaue in den Garten der Welt herunter, der einspielendes Menschenleben ist — die Ruine wird Fels, und derFels Ruine — aus dem hohen Vorgebirge duftet die Blüte,unten liegt das Meer mit offnem Rachen — über die Szyllaglänzen schöne Häuser und Gaffen zwischen dem Lager er-schrecklicher Felsen. — Und der Gott fliegt über das Land,und sieht das Kind aus der Tcmpelsäule am Ufer und die
*) Dian liebte den Virgil nicht.