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12 (1848) Titan : vierter Band
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um ihm noch den Rath nach Pcstitz mitzugeben, die Fürstinzu fliehen, die ins Innerste hinein kalt, falsch, rach- undselbstsüchtig sei.Sie hat etwas und zwar viel mit dir vor und ihr Hast gegen die Gräfin kommt jetzt dazu Lindafasset sie scharf ans, aber doch lasset sie sich aus Heftigkeitdurch alle hinreißcn und benutzen, die sic übersieht und Vor-aussicht." Albano blieb bei seinem alten sanftcrn Urtheilüber die Fürstin um so mehr, da er Julicnnens moralischeHärte gegen jede genialische schon ans ihrem Mißurthcil überLianen kannte; aber er gab ihr das leichte Wort, sie zufliehen, ohne ihr den Grund, nämlich ihre so hart entzauberteLiebe für ihn, zu sagen. Für sein Zartgefühl gab es keinegrößere Rohheit als dieses öffentliche Erbrechen und Vorleseneines Liebesbriefs, als das männliche Auffangcn und Aus-rufen eines weiblichen Seufzers der Liebe durch ein Sprach-rohr fürs Volk.

Alle kamen wieder zusammen lagerten sich auf eineStelle, die den See und die Alpen und die Blüten-Schattengab der Tag glühte sich ab uud sank von Schönheit zuSchönheit zum Abend hinunter.Auf dieser seinen Insel(sagte Dian) fängt sich schon das nordische Wesen an und wirstehen bald zu Hause unter einem spitzen Dach."Nun ja(sagte Julienne), .aber endlich hat man's doch auch gern, wennman wieder einen reinlichen Menschen, eine Blondine undeinen Schatten sicht und ein Paar Vögel hört*)."AnTivoli und Jschia und den Posilippo denk' ich hier nicht(sagte Albano), ich denke an meine Kindheit und an die Alpen.

) Die Sangvögcl sind iii Italien selten, weil man sie für dieKüche ans dein Markt verkauft.