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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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scyn als jetzt, und was gibt es weiter, als entweder für denGeliebten sterben oder durch ihn?

Komme bald, Holder! Es ist sehr schön um uns, eS hatgeregnet, alle Welt jubiliret und sieht die Sonnen-Tropfenund hat sich einen Himmels-Trank gcsammlet; auch ich habefür Dich Tassen und Vasen in der Eile hinausgestcllt.Komme, ich will Dir das Oelblatt und den Myrtenzweigbringen und um das Haupt Rosen und Violen winden.Komme, ich dachte sonst nicht, daß ich so oft nach dem Posi-lippo sehen würde. L.

N. S. Auch die Nebenbuhlerin sieht nach dem Posilippound freuet sich ans Dein Wiedersehen. Doch übereilenichts, ^clio, coro. I.

Albano fand in diesem Charakter eine stille Rechtfertigungund Erfüllung aller Forderungen, die er früher bei LianensLeben immer an ein geliebtes Wesen machen mußte; er nahmaber in der Unschuld seiner Liebe nicht wahr, daß geradediesem Wesen die in seinem Briese regierende Sehnsucht nachKrieg und Thaten nicht gefallen könne.

Er besuchte nun die unterirdische Stadt in ihrem Gottes-acker, gleichsam neben der Cestins-Pyramide des Vulkans.Dian ging mit ihm das Herkulanum als ein antiquarischesLexikon durch, um ihm die ganze Haushaltung der Alten biszum Malen hinaus aufznblättern; aber Albano war bewegterals sein Freund von dieser mitten in der Gegenwart wohnen-den Vergangenheit, von den stillen Hausern und nächtlichenGassen und von den häufigen Spuren der fliehenden Ver-zweiflung.Wären denn nicht diese Leute alle jetzt doch todtohne den Vesuv?" fragt' ihn Dian heiter im heitern Lande.Ich frag' Euch lieber (fuhr er fort), ob ein Baumeister,