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und liebe Dich. O Albano, komme früher. Was willst Dujetzt an Bergen und Ruinen suchen? Kommen wir nicht wie-der? Aber ihr zcrstrcneten Männer! Nur die Weiber lieben,cs sei Gott oder Euch leider. Die (Ui^on, die heilige DIis-rese, die etwas prosaische UouriAnon, liebten Gott wie keinMann (außer der heilige Fenelon), der Mann geht mit demhöchsten Wesen nicht viel besser als mit dem schönsten um.Albano, hast Du eine andere Sehnsucht als ich, begehrst Dumehr aus der Erde als mich, mehr im Paradies als mich: sosag' es, damit ich aufhörc und sterbe. Wahrlich, wenn DuDeine Schwester umarmst: so bin ich eifersüchtig und möchteDeine Schwester sehn, und Dein Freund Schoppe und DeinBatcr und alles was Du liebst, und Dein Ich, wenn Du csliebtest, und Dein ganzer Himmel und Dein ganzes Du imIch, Dein Ich im Du.
Ich will Euch einiges von meiner Geschichte erzählen.Still ging ich lange über die Erde — ich sah die Höfe, dieNazionen und Länder und fand, daß die meisten Menschennur Leute sind. Was ging cs mich an? Man sage gar vonnichts, daS ist bös, sondern nur, das ist dumm— und denkenicht mehr daran. Was ich nicht liebe, existirt für mich auchnicht, und anstatt lange zu hassen oder zu verachten, Hab'ich'svergessen. Ich wurde für stolz und phantastisch gescholten undkönnt' cs niemand recht machen. Aber ich bewahrte undnährte mein Inneres, denn kein Ideal darf aufgegeben wer-den, sonst erlischt das heilige Feuer des Lebens und Gottstirbt ohne Auferstehung. — Ich sah die Männer und fandimmer blos den Unterschied unter ihnen, daß die einen sein,verständig und zart waren ohne Enthusiasmus und Gcmüth,die andern sehr herzlich und enthusiastisch mit bornirter Roh-