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ging ich neben Höhlen um Höhlen, neben Bergen nm Bergevorbei, und uns dem zitternden Boden einer ewig arbeitendenPulvermühle dem Pulvcrthurm zu. Endlich fand ich denSchlund dieses Fcncrlands, ein großes glühendes Dampf-Thalwieder mit einem Berg —> eine Landschaft von Kratern, eineWerkstätte des jüngsten Tags — voll zerbrochner Welt-Stücken,gesrorner geborstener Höllenflüsse — ein ungeheuerer Schcr-bcnberg der Zeit — aber unerschöpflich, unsterblich wie einböser Geist, und unter dem kalten reinen Himmel sich selberzwölf Donnermonate gebärend.
Dunkelröthcr steigt auf einmal der breite Dampf, wildergehen die Donner in einander, heißer raucht die schwere Höl-len-Wolkc -— plötzlich fährt Morgenluft herein und schlepptden flammenden Vorhang den Berg hinab — — Da standdie Helle gütige Sonne auf dem Apennin, und der Sommaund Ottayano und Vesuv blühten im Friedens-Glanz, unddie Welt ging langsam nach der Sonne auf mit Gebirgen,Inseln und Küsten. Der Ring der Schöpfung lag auf demMeere vergoldet vor mir, und wie die Zauberstäbe der Stra-len die Länder berührten, so fuhren sic lebendig empor. —Und der alte Königs-Bruder des Vesuvs, der Aetna, saß auffeinem goldnen Thron und schauete über sein Land und Meer.— Und wie Schnee rollte von den Gebirgen der lichte Tagin das Meer herunter, in Glanz zerrinnend, und floß überdas weite glückliche Kampanien und in dunkle Kastanien-Thäler. — Und die Erde wurde unabschlich und die Sonnezog im weiten Stralen-Netz die süßgesangne Welt im schönstenAethcr weiter.
O Linda, da prangte Deine Insel ausgebreitet, stolz ge-lagert im Meer mit hcrunterfließcndem Morgenrothe, ein hoch-
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