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„weine nur aus Liebe, weil ich an ihres denke," und trunkenwerd' ich durch den Blütenrauch des Bergs hinuntcrgehcn."—
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Er kam langsam nach Neapel zu seinem Freunde Dianzurück, alle Fest-Lust, die ihm begegnete, das ganze Odeumder Wonne, in welchem das klingende Rad der Leier schwin-delnd umrolltc, schien ihm blos sein Nachklang zu sehn, indeßsonst erst den äußern sinnlichen Saiten des Menschen die in-nen: nachklingcn. Er wollte nur immer weiter, und noch —wenn cs ginge — diese Nacht ans den Weg nach dem Vesuv,für ihn gab cs jetzt nur Eine Tagszcit. Das wärmere Klimasammt der Liebe und dem Mai schienen alle Frühliugswindeseiner Kräfte zu wecken, sie wehten ungestüm, ihm selber so-gar bewußt; nur vor der Geliebten war er, noch wund vonder Vergangenheit, blos ein Zephyr, der die stäubende Blüteschont.
Am andern Tage wollt' er nun den Vesuv besteigen undam Morgen darauf seinen Dian in Portici erwarten, wenner vorher auf dem Vulkan die Sonne hatte anfgchcn sehen.
114. Z Y k c l.
Seine Reise beschrieb er seiner Geliebten:
In der Hütte des Einsiedlers aufdem Vesuv.
„Warum liegt nicht der Mensch auf den Knicen und be-tet die Welt an, die Berge, das Meer, das All? Wie erhebtes den Geist, daß er ist und daß er die ungeheuere Welt denkt