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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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erleb' er schwerlich meine Wiederkunft. Dacht' ich das beider Abreise? So soll ich, was ich mit der einen Hand cin-nchmc, mit der andern ausgeben." Albano schwieg dazu,weil er am Fürsten keinen Antheil nehmen konnte. Desto mehrerquickt' er sich mit frischer klarer Freude am offnen wehendenOrient der frühesten Lebcnstage, an dem Blicke ans diese jungereine Blume, die gleichsam in und aus der Hellen frischenQuelle seiner Kindheit wuchs und spielte.

Aber Himmel! erkläre mir (fing Albano an), wie alleszuging."Jetzt, weiß ich, hebt das Fragen an (versetztesie). Die ostensible Hanptsumme sollst du kurz habenfragst du noch mehr, willst du ins Gchcimbnch gucken, soschlag' ich's zu und sage dir einige Lügen vor. Im nächstenOktober, wol eher, kommt alles ans Licht. Zu allererst!Meine Mutter war und bleibt wahrlich rein und heilig beidieser Verwandtschaft, bei dem allmächtigen Gott!"

Welch' ein Räthsel! (sagt' er.) Bist du die Tochtermeines Vaters? Ist Luigi mein Bruder? Ist meine todteSchwester Severina deine Schwester?" fragt' er.

Julienne. Frage den Oktober.

Albano. Ach Schwester!

Julienne. O Bruder! Traue der Tochter Mclchisedeks.Ferner: ich war wohl die erscheinende Schwester, die der Menschmit dem kahlen Kopfe dir in Lilar znführte; ich konnte nicht,ich mußte dich haben, eh' du ins Ausland entflogst. DasAlter, das ich damals im Spiegel hatte, war, wie du siehst,nur vom Kunstspiegel*) gemacht.

*) Es gibt mctamorphetische Spiegel, die junge Gesichter ver-altet darstelien.