Neun und zwanzigste Jobelperiode.
Julienne — die Insel — Sonnenuntergang — Neapel — Vesuv —Linda's Brief — Streit — Abreise.
111. Z y k e l.
9Inch einer langen Nacht wehte der frische Morgen, wo Al-bans die Schätze des seligsten Tranms, die vom Monde ge-öffneten Blumen des Glucks, vor der Sonne wiedcrfinden sollte.Ihm jauchzcte das Leben, da er die gestrigen Höhen, die vomFirniß des Lichtes überzogen glänzten, wieder bestieg; nichtzu einem Rosenfcst, sondern zu allen Blumen- und Erntefestenaus einmal, zu Myrten- und Lilienfestcn, zu Achrcnlesen undBlütcnlesen ging die Sonne über den glücklichen Boden hervor,und wie ein Pfau mit seinem schleppenden Regenbogen in ei-nen Blütenbaum hineinslicgt, so hob sich der junge Tag far-bcnschwer und mit Gärten beladen und voll Wiedcrschcine ansdie blauen Höhen und lachte kindlich in die Welt. — Albanosah jetzt von seiner Höhe unten das Zauberschloß, worein sichgestern die mächtige Zauberin verloren.
Er kam unten an. Ein singendes Mädchen auf dem blu-menvollen Dache, das aus ihn gewartet zu haben schien, zeigte,unter dem Fortsingcn sich herüberbcngcnd, ihm das nahe Zim-mer unter ihr, in das er gehen sollte. Er trat hinein; eswar einsam — durch die Fenster aus geöltem Papier quoll