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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Blüte schätzte. Nie zeichnet der Mensch den eignen Charakterschärfer als in seiner Manier, einen fremden zu zeichnen. AberLinda's hohe Offenherzigkeit dabei, die feingebildetcn Weibernso oft abgcht als kräftigen Männern Feinheit und Hülle, er-griff den Jüngling am stärksten, und er glaubte zu sündigen,wenn er nicht seine große natürliche gegen sie verdoppelte.

Sic ries ihre Jungfrauen zum Fortgehen. Dian gingfort.Diese sind mir nöthiger (sagte sie zu Albano), als siecs scheinen." Sie habe nämlich, erzählte sic, etwas von derAugenkrankheit*) vieler Spanierinnen, Nachts unendlich kurz-sichtig zu seyn. Er bat, sie begleiten zu dürfen, und es ge-schah; er wollte sie führen ihrer Anmerkung wegen, sic vcr-bat's.

Unter dem Gehen stand sie oft still, um nach der schönenFlamme des Vesuvs zu blicken.Er steht (sagte Albano) indiesem Hirtengedicht der Natur als eine tragische Muse da undhebt alles, wie ein Krieg die Zeit."Glauben Sic dasvom Krieg?" sagte sie.Entweder große Menschen (ver-setzte er) oder große Zwecke muß ein Mensch vor sich haben,sonst vergehen seine Kräfte, wie dem Magnet die seinigen,wenn er lange nicht nach den rechten Welt-Ecken gekehrt gele-gen."Wie wahr! (sagte sie.) Was sagen Sie zu ei-nem gallischen Krieg?" Er bekannte seinen Wunsch fürdessen Entstehung und die eigne Thcilnahme daran. Er konnte,sogar auf Kosten seiner Zukunft, gegen sic nichts seyn als offen-herzig.Selig seid Ihr Männer (sagte sie), Ihr grabt Euch

Taggesicht (Hemeralopie) ist gewöhnlich in heißen Länder»;der stärkste Grad ist, Nachts sogar gegen Licht blind zu seynund erst am Morgen wieder sehend.