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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Da wir um deu Posilippo kamen, stand Jschia's Epomeowie ein Niese des Meers in der Ferne, mit einem Wald nm-gürtet und mit kahlem weißen Haupt. Allmälig erschienenauf der unermeßlichen Ebene die Inseln nach einander wiezcrstrcuete Dörfer, und wild drangen und wateten die Vor-gebirge in das Meer. Jetzt that sich gewaltiger und leben-diger als das vertrocknete vereinzelte starre Land, das Wasser-reich auf, dessen Kräfte alle, von den Strömen und Wellen anbis zum Tropfen, zusammengrcifen und sich zugleich bewegen. Allmächtiges und doch sanftes Element. Grimmig schie-ßest du aus die Länder und verschlingst sie und mit deinenaushöhlenden Polypenarmcn liegst du an der ganzen Kugel.Aber du bändigst die wilden Ströme und zerschmilzest sie zuWellen, sanft spielest du mit deinen kleinen Kindern, den In-seln, und spielest an der Hand, die aus der leichten Gondelhängt, und schickst deine kleinen Wellen, die vor uns spielen,dann uns tragen, und dann hinter uns spielen.

Als wir vor dem kleinen Nistta vorbei kamen, wo einstBrutus und Kato nach Zäsars Tod Schutzwehr suchten alswir vor dem zauberischen Basa und dem Zauberschlosse, wo einstdrei Römer die Theilnng der Welt beschlossen, und vor demganzen Vorgebirge vorübcrgingen, wo die Landhäuser dergroßen Römer standen, und als wir nach dem Berge vonCuma hinabsahen, hinter welchem Szipio Afrikanns in sei-nem Linternum lebte und starb: so ergriff mich das hohe Lebender alten Großen und ich sagte zu meinem Freunde:WelcheMenschen waren das! Kaum erfahren wir es gelegentlichim Plinius oder Zizero, daß einer von ihnen dort ein Land-haus hat, oder daß es ein schönes Neapel gibt mittenaus dem Frcudenmecr der Natur wachsen und tragen ihre