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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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die Gräfin Uomeiro. Es ist Schade für ihn, denn er meint'sgnt, aber der Magister Wehmcicr und wir alle im Orte sindüberzeugt, daß er in Kurzen toll wird, und er glaubt's auchund sagt, er bestelle deshalb schon sein Haus. Was die GräfinUomoiro anlangt, so ist sie mit der Prinzeß *) abgerciset, keinMensch weiß aber wohin, man sagt, der Fürst Hab' ihr zudeutliche attoutloim bewiesen und sie sei lieber fort nach Spa-nien. Andere reden von Griechenland, aber mich versichert derGewisse, sie sei nach Rom zu ihrem Vormund, das wirst Dunun besser wissen als ich. Der Gewisse unternahm alles Mensch-mögliche, sie zu gewinnen, thcils durch Briese, thcils selber,umsonst, keinen guten Blick könnt' er erlangen, so oft er sieauch bei conr anredcte. Das alles Hab' ich (wirst Du esglauben?) aus seinem Munde, denn er ist wieder oft bei mirund vertraut mir sein ganzes Herz. Meines aber halt' ichfest zusammen, daß nur kein Blutströpschen daraus quillt, undGott allein sicht, wie cs darin hcrgeht und weint. Ach Al-bauo, ein armes Mädchen, das gesund ist, muß viel ausstchcn,eh' cs sterben kann. Oft kann mein Auge nicht länger trockenbleiben und ich sage dann, sein Reden thu' es, was doch thcilsauch wahr ist, Dir aber zeig' ich das cke8sous ckes curtes.Nie, nimmer kann ich mehr die Scinige werden, denn er hatnicht redlich an mir gehandelt, sondern ganz ruchlos und erweiß es auch. Es wird ihm auch kein Kuß gestattet und ichsag' ihm, er möge das nur nicht ums Gottes willen für einecoyustts Manier halten, ihn an mich zu ziehen. Die gutenEltern wissen nicht recht, was sie aus unserem Umgang machensollen und ich fürchte, der Vater bricht los, dann Hab' ich sehr

') Julienne.