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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
Seite
61
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rcndcn Kriege mit jedem Gesichte ganze Paradiese wie Vor-hallen durchziehet.

In den leeren pontiuischcn Sümpfen, worin nur Büffelgedeihen und die Menschen erbleichen, suchte Dian alles undauch seine Brieftasche hervor, um über das letzte Fischwasserdes Kirchenstaats aus Petrus-Nachfischern zu kommen, ohnetödtlich cinzuschlafen. Da stieß er mit einem neu-griechischenFluch ans einen Brief au Albano, der in einen von Eharitoncingcschlossen gewesen und den er in Nom in der Eile der Ab-reise zu geben vergessen; aber er lachte bald darüber und fandes gut, daß man in diesemTcufclsthal" etwas gegen denSchlaf zu lesen habe.

Es war folgender von Nabette:

Hcrzlicbcr Bruder, man möchte wol wissen, ob Du nochein Bischen an Deine Blumcnbühlcr denkst, da Du in demprächtigen Italien, gewiß ganz in Deinem ILs8e6 bist, daß Duin unser aller Herzen lebst, das weißt Du längst, und Dusolltest nur wissen, wie lauge wir alle bei Deinem Abschiedum Dich gewcinet haben, sowol die Mutter als ich, und einGewisser*) denkt jetzunder ganz anders von Dir als vordem.In diesem Winter fiel viel vor. Die Ministerin hat sich vonihrem Gemahl geschieden und lebt auf ihrem Gute, zuweilenin Arkadien bei der Prinzcsse Jdoine, unser Fürst ist an derWassersucht gefährlich krank und kann der Vater ein StückArbeit von der Landschaft dabei kriegen, wie er sagt. DeinSchoppe ist aus ein paar Monate verreiset mit Zurücklassungeines Briefs an Dich, den er dem Vater anvcrtranet. Er hieltsich letztlich bei uns aus in Deiner Stube und besuchte fleißig

*) Noquairel.