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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Tolle Chimären! (sagte der Korse zornig) wie? dn willstdie Franzosen tödtcn nnd sie doch lieben?" Albano's Groß-sinn warf jede bange Larve ab nnd sagte:mit Einem Wort,ich streite einst für die Gallier mit."Du Falscher? (sagteder Korse) Unmöglich! Gegen mich?"Nein (versetzteAlbano), ich bitte Gott, daß wir uns in jener Stunde niebegegnen."Und ich will ihn recht anflehcn (sagte derKorse), daß wir uns nicht mehr treffen als einmal mit demBajonct. Adio!" So schied er entrüstet von ihm nnd kamnicht wiedvr.

106. Z y k e l.

Unähnlich andern Vätern war Gaspard gegen Albano seitdem ersten Kriege über den Krieg noch wie sonst, ja fast besser;mit seiner alten Achtung für jede starke Individualität nahmer cs heiter aus, daß so merklich des Jünglings Sonne in dieZeichen des Sommers trat nnd über die Erde sowol höherstieg als wärmer.

Er gab ihm den nächsten Beweis dadurch, daß er unterden allmäligen Anstalten zur Rückreise nach Pcstitz ihm einenganz unerwarteten Wunsch der Trennung bejahte. Näm-lich Albano, der jetzt wie Ephcu mit allen Blüten nnd Zwei-gen immer fester um und in alle Denkmäler der heroischenVergangenheit ging, wollte nicht von Rom scheiden, ohne Nea-pel gesehen zu haben. Zu seiner Sehnsucht kam noch DiansBegeisterung für dicß Tochterland seines Vaterlandes, für des-sen Glanz des Himmels und der Erde, für dessen griechischeTrümmer, die der Baumeister den römischen vorzog.In Rom(hatte Dian gesagt) habt Ihr nur Vergangenheit, hingegen in