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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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nebenan stehen die zehn Sänlcn von Antonius Tempeldrüben Titns Thermen hinter uns der palatinische Bergnnd so weiter. Nun erzählt mir!"

Sic gingen das Forum auf und ab, zwischen den Bogendes Titns nnd Severus. Albano war zumal neben demLehrer, der ihn in der Kindcrzcit so oft hichcr geführt nochvoll vom Strome, der über die Welt gezogen war, und dasalles bedeckende Wasser sank nur langsam. Er fuhr fort undsagte:Heute als er den Obcliskus erblickt, sei ihm der leise,zarte Schein des Mondes ordentlich unpassend für die Riesen-stadt erschienen; eine Sonne hätt' er lieber auf ihrer weitenFahne blitzen sehen; aber jetzt sei der Mond die rechte Lcichen-sackel neben dem Alexander, der znsammcnsällt nur angerührt."

Mit dergleichen Gefühlen kommt der Künstler nicht weit,, (sagte Dian) aus ewige Schönheiten schau' er, rechts nnd links."

Wo ist (fragte Albano fort) der alte Curtius-Sce dieRcdnerbühnc die piln Iiorntin der Tempel der Vesta-der Venus, und aller jener einsamen Säulen?"Und woist das marmorne Forum selber? (sagte Dian) dreißig Span-nen tief licgt's unter dem Fuß."Wo ist das große freieVolk, der Senat ans Königen, die Stimme der Redner, derZug auf das Kapitolinm? Begraben unter den Scherbcnbcrg.O Dian, wie kann ein Mensch, der in Rom einen Vater, eineGeliebte verliert, eine einzige Thräne vergießen nnd bestürztum sich sehen, wenn er hierhcrtritt, vor dieses Schlachtfeld derZeit, und Hineinschauei ins Gcbeinhaus der Völker? Dian,hier wünschte man ein eisernes Herz, denn das Schicksal hateine eiserne Hand!"

Dian, der sich nirgends ungcrner als ans solchen tragi-schen, gleichsam ins Meer der Ewigkeit hineinhängendcn Klip-