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hinaus. Schoppe sagte ganz außer sich: „ich ergrimme immer„mehr gegen ihn wie gegen ein gräuliches, hupfendes Fieber-Schild. Um Gottes Willen lass' uns fort. — Es ist mir immer„hinter mir, als stoße mich eine böse Faust ans ihn zu, damit„ich ihn abwürgc. Auch wird er mir immer bekannter, wie„ein vermooscter Todfeind."
Albano versetzte sanft: „Sieh, meine Ahnung! — Aber„nun ich ihr nicht gehorcht, muß ich auch sehen, wo hinaus„es geht." Seine mnthige Natur, seine romantische Geschichteund Lage ließen ihn nicht wegrncken von einer so abenteuer-lichen Perspektive.
„Aber warum (fragte Schoppe den Kahlen, da er wieder„kam) schneidet Ihr so viele Gesichter, die eben nicht zu Eurem„Besten ausfallend"—„Sie kommen (sagt' er) von Gift her,das man mir vor zehn Jahren gegeben — Habt Ihr gesehen,wie rrciun totkann in Menge genommen Verzicht? '— In Nea-pel zwang ich's einem sechszehnjährigcn schönen Mädchen hin-ein, das schon einige Jahre damit gehandelt hatte, und ließcs vor mir sterben. Es gibt wol nichts Gottloseres als Gift-mischerei." — „Abscheulich!" — ries Albano ergriffen voneinem innersten Widerwillen gegen den Mann; Schoppen hatteder Grimm ordentlich abgespannt.
Jetzt trat eine arme, magere Tischlcrsfrau, Liqueur zuholen, herein, welche die Angen vor Scham und Schwächenieder- und halb zugczogcn trug; sie getrancte sich nicht aus-zusehcn, weil die ganze Stadt wußte, daß sie Nachts gewalt-sam aus dem Bette in die Gasse getrieben werde, um einemLeichcnzugc, der dann durch dieselbe nach einigen Tagen wirk-lich ziehe, in seinem Vorspiele und Verbilde vor ihr zuzu-schauen. Kaum hatte sic der Kahle erblickt, als er sich das