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geht er zu seinem Bruder, der cs noch ist, damit ihn diesersaust anrcde und wieder beseele; — Albauo ging zu seinemSchoppe.
Er saud ihn nicht, aber etwas anderes. Schoppe führtenämlich ein Tagebuch über „sich und die Welt", worin seinFreund lesen durfte, was und wenn er wollte; nur mußt' er'svergeben, wenn er darin — da es durchaus so geschriebenwurde, als säh' cs niemand weiter — zornige Fächcrschlägeund noch dazu mit dem harten Ende wegtrug. „Warum sollich dich mehr schonen als mich?" sagte Schoppe. Zu diesemDu waren sie gekommen, ohne sagen zu können wann, so sehrsie sonst mit dicserHerzcns-Knrialie, mit diesem heiligsten Seelen-Dnalis gegen andere geizten; „denn ich danke Gott (sagteSchoppe), daß ich in einer Sprache lebe, wo ich zuweilenSie sagen kann, ja sogar, wenn die Menschen und Schelmedarnach sind, zwischen jedem Komma Euer sowol Wohl- alsHoch- und Sonst-Geboren."
Albano fand das Tagebuch aufgcschlagcn und las mitErstaunen dieses: „Amandns-Tag. Ein dummer und äußerstmerkwürdiger Tag für den bekannten Hcsus oder Hanns!*) Ichkann mich schwer bereden, daß es der arme Donnergott ver-diente, hinter der langen Proserpina **) nachzugchen und ihrendlich ins Gesicht zu gucken, auf die Stirn, auf den Mund,auf den Hals! O Gott! Wenn ein solcher Gott nnn aufdem Plaste geblieben wäre! — Als t?c>stor ücko stand er zumGlück wieder auf und ging davon. O Höllengöttin, Hesi
*) Beides ist der Name des alten deutschen Donnergottes; ermeint sich aber damit selber.
**) Die Molosser nannten alle schönen Weiber Proserpinen.