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wcmdler. — Aber immer ist Etwas in mir Hellblickendes, dasselber das Zuggarn des Wahnsinns strickt, über mich wirftund mich verhüllt darin führt. — So sich mich in jener Nachtmit dem brennenden Netz um das Haupt, der Todtenbach mur-melt zu mir, das Skelet greift durch die Harfe — Aber um-schlungen, vergittert, verdunkelt, geblendet vom Feuer-Geflechteder Lust acht' ich weder Vernichtung, noch Himmel, noch Dichund jenen Abend, sondern ich schlinge Alles durcheinander undins Geflechte — Und so sank die Unschuld Deiner Schwesterins Grab und ich stand aufrecht auf dem Königssarg und gingmit hinunter.
Ich verlor Nichts — in mir ist keine Unschuld — ichgewann Nichts — ich hasse die Sinncnlnst; — der schwarzeSchatte, den einige Reue nennen, fuhr breit hinter den wcg-gelausenen bunten Luftbildern der Zauberlaterne nach; aber istdas Schwarze weniger optisch als das Bunte?
Verdamme Deine arme Schwester nicht; sie ist jetzt unglück-licher als ich, denn sie war glücklicher; aber ihre Seele ist un-schuldig geblieben. Bewahrt lag ihre Unschuld in ihrem Her-zen wie ein Kern in der steinigen Psirsichschale; der Kernselber zersprengte in der nährenden, warmen Erde seinen Pan-zer und drängte sich grünend ans Licht.
Ich besuchte sie nachher. Alle ihre Scelenschmcrzen gin-gen in mich über; zu allen Thatcn und Opfern für sie fühlt'ich mich leicht; aber zu keinen Empfindungen. Macht wasIhr wollt, Du und mein Vater, ich werde mich in diesemdummen Stoppel-Leben, wo man in der Freiheit so wenigerntet, nicht vollends in das enge dreißigjährige Gehege derEhe bannen. Bei Gott! für den erbärmlichen erpreßten