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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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wcmdler. Aber immer ist Etwas in mir Hellblickendes, dasselber das Zuggarn des Wahnsinns strickt, über mich wirftund mich verhüllt darin führt. So sich mich in jener Nachtmit dem brennenden Netz um das Haupt, der Todtenbach mur-melt zu mir, das Skelet greift durch die Harfe Aber um-schlungen, vergittert, verdunkelt, geblendet vom Feuer-Geflechteder Lust acht' ich weder Vernichtung, noch Himmel, noch Dichund jenen Abend, sondern ich schlinge Alles durcheinander undins Geflechte Und so sank die Unschuld Deiner Schwesterins Grab und ich stand aufrecht auf dem Königssarg und gingmit hinunter.

Ich verlor Nichts in mir ist keine Unschuld ichgewann Nichts ich hasse die Sinncnlnst; der schwarzeSchatte, den einige Reue nennen, fuhr breit hinter den wcg-gelausenen bunten Luftbildern der Zauberlaterne nach; aber istdas Schwarze weniger optisch als das Bunte?

Verdamme Deine arme Schwester nicht; sie ist jetzt unglück-licher als ich, denn sie war glücklicher; aber ihre Seele ist un-schuldig geblieben. Bewahrt lag ihre Unschuld in ihrem Her-zen wie ein Kern in der steinigen Psirsichschale; der Kernselber zersprengte in der nährenden, warmen Erde seinen Pan-zer und drängte sich grünend ans Licht.

Ich besuchte sie nachher. Alle ihre Scelenschmcrzen gin-gen in mich über; zu allen Thatcn und Opfern für sie fühlt'ich mich leicht; aber zu keinen Empfindungen. Macht wasIhr wollt, Du und mein Vater, ich werde mich in diesemdummen Stoppel-Leben, wo man in der Freiheit so wenigerntet, nicht vollends in das enge dreißigjährige Gehege derEhe bannen. Bei Gott! für den erbärmlichen erpreßten