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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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spannt, der vor uns sogleich, wie wir hoffen, seinen granzen-losen Dank aus dem Herzen ziehen wird. Aber er hatte Nichtsdaraus zn ziehen. Sie fragte endlich betroffen, ob er heutekeine Briefe aus Spanien erhalten. Sie vergaß, daß die Postgegen kein Haus höflich und eilig ist als gegen das Fürsten-haus. Da aber sein Brief schon gewiß in seinem Zimmerlag: so erlaubte sie sich, die Nolle der Zeit zu nehmen, welcheAlles an den Tag bringt, und sagte, was im Briefe stehe,daß sie nämlich im Herbste eine kleine Knnstrcisc nach Nomunternehme, auf der sic sein Vater begleiten werde und Erdiesen, wenn Er wolle; das sei das ganze Geheimniß."Es war das halbe; denn sie setzte bald darauf hinzu, daß sieder besten Zeichncrin in der Stadt am liebsten die Freudedieser Reise znwcnde, sobald diese nur genese Lianen.

Wie Plötzlich das ganze Herz freudig erleuchtet wird,wenn nach einem langen finstern Regentage endlich Abendsdie Sonne sich unter dem schweren Wasser ein goldnes, offnes,Abendthor wölbt, darin rein-glänzend wie in einer Rosenlaubevor der wiedcrscheiucnden Erde steht, ihr einen schönem Tagansagt und dann mit warmen Blicken verschwindet aus deroffnen Rosenlaubc: so war cs unserem Albano.

Der schöne Tag war noch nicht da, aber der schöne Abend.Er ließ die hcrkulanischcn Bilder unter ihrem Schutt, undeilte, so schnell als es die Dankbarkeit vergönnte, zum Blattedes Vaters zurück, der so selten eines gab.

ES war dieses da:

Liebster Albano! Meine Geschäfte und meine Gesundheitsind endlich in solcher Ordnung, daß ich meinen Plan be-quem ausführcn kann, den ich mit der Fürstin vorhabe, einekleine Kunstreise nach Rom noch im Herbste zu machen, zu