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lachend unter seinen Freunden und deren Freunden saß miteinem entfärbten Gesicht — mit höher», schärsern Knochender Augen und der Nase — mit einem wildern Auge, das auseiner dnnklcrn Knochentiefe loderte. Vor Musik, zumal No-qnairols seiner, worin das leidenschaftliche Wogen und Werfenunscrs Schiffs mit dem tonkünstlerischen abgenützten Wechseldes Dämpfers und Donners zu lebendig arbeitete, entfloh seinOhr und Herz wie vor einer aufreibenden Sirene. Der ab-gcbrochnc Lanzensplitter der Wunde zog in seinem ganzen We-sen nagend herum. O, wie in den Kinderjahren, wenn ihmdie Noscn-Wolke am Himmel gerade ans dem Berge aufznlie-gcn und so leicht zu ergreifen schien, das herrliche Gewölk weitin den Himmel zurückfnhr, sobald er den Berg erstiegen hatte:so stand jetzt die Aurora des Lebens und Geistes, die er nahefassen wollen, so hoch und ferne droben über seiner Hand imBlau. Mühsam erreicht der Mensch die Alpe der idealischcnLiebe, noch mühsamer und gefährlicher ist — wie von andernAlpen — das Hcrabstcigcn von ihr.
Eines Tages kam Chariton in die Stadt, blos um ihmendlich einen Brief ihres Mannes — denn Dian machte wiealle Künstler leichter und lieber ein Kunstwerk als einen Brief— zu übcrbringen, worin er sich frcucte, daß er Albano sobald sehen würde. „Er kommt also wieder?" fragte der Graf.Sic rief betrübt ans: „Bei Leibe! — Ja das! — Nach sei-nem vorigen Schreiben bleibt er noch sein Jahr." — „Soversteh' ich ihn nicht," sagte Albano.
Er wurde an demselben Abend aus hcrknlanische Bilder-bücher — die mit Charitons Brief Eine Post genommen hat-ten — von der Fürstin eingeladen. Sie trat ihm mit jenererheiterten Liebcsmicnc entgegen, welche man vor einem auf-