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nenn Musen — so den drei Parzen, jeder eines, zngecignetwerden.
Er schlich ins Fenster, setzte sich und sein Farbcn-Kästchcnhin und fing hastig zu punktircn an. Unterdessen ließ sichLiane von ihrem sehr gebildeten, belesenen Kammermädchen ausdem zweiten Bande der oeuvies spirituelle von Uenelon ver-lesen. Zefisto'n rührte der Erzbischof gar nicht — was eretwa von reiner Liebe (mir le pur runour cle Oien) vernahm,setzt' er zu unreiner durch Anwendungen um und ließ sich teuf-lisch entzünden durch das Göttliche — was übrigens rührendwar in Linnens Bezug, ließ er an seinen Ort gestellt, da er-setzt zu malen hatte. Häßlich leckten seine vielfarbigen Pan-ther-Augen gleich rothen, scharfen Tiger-Zungen über dassüße, weiche Antlitz! — „Liebe Jnsta, hör' auf, das Lesen„wird dir sauer, du athmcst so kurz!" sagte sie endlich, weilsie den Portraitmalcr athmen hörte. Es war für ihn keinOpfer, sondern ein Vor-Genuß, ein süßer Imbiß, den Kußdieser zarten, kleinen Hand und Lippe und die ganze Schau-stellung seines brvnncnden Herzens hinauszusetzen, bis er ihrenAbriß mit den Gift-Tinten aus das Weiße Elfenbein durch dieschnelle Dnpfmaschine seiner Hand abpunktirct sah.
Endlich halt' er sie Bunt auf Weiß. „Gut, liebe Jnsta„(sagte sie), die Gcbctglocke läutet, du kannst Nichts mehr„sehen. — Führe mich lieber zum Instrument" — nämlich zurHarmonika. Sie that'S. Bonverot gab Insten einen Scheide-Wink — sie that's wieder. Der gelbe Gartcnkanker lief nunans die zarte, weiße Blume zu. — Der Kanker hörte ihrenAbend-Choral nicht ohne Vergnügen, und das betende Aus-schlagen ihrer zerstörten Angen schien ihm eine recht malerische
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