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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
267
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und macht da Alles nach eignem Plaisir, was will man

mehr?"-Ist er anch in Arkadien?"Nein, in

Saubügel" antwortete der Bote sehr laut, schon fünf Schritteweiter vorn, zurück.

Der Bibliothekar, der seinen Freund bei der Botenrcdein großer Bewegung sah, that ihm freudig die Frage, ob sicein besseres Nachtquartier hätten treffen können als dieses, aus-genommen dieses selber im Maimond. Aber wie erstaunt' ervor Mbano's Zurücksturz in die Vorhölle, die das Gewissenund seine Liebe anzündctcn! Jdoincns täuschende Aehnlichkeitmit Lianen war plötzlich vor ihn gezogen:Weißt du (sagt'er in der Erschütterung durch den Abendzauber heftiger fort-lebend), worin Jdoine ihr unähnlich ist? Sic kann sehen,setzt' er selber dazu, dcuu sie hat mich noch nicht gesehen.O vergib, vergib, fester Mann, ich bin wahrlich nicht immerso Sie stirbt jetzt, oder irgend ein Unglück zieht ihr nahe;wie ein Dampf vor der Feuersbrunst steigt's düster und inlangen Wolken in meiner Seele auf ich muß durchauszurück."

Glauben Sie mir (sagte Schoppe), ich werde Ihnen ein-mal Alles sagen, was ich jetzt denke gegenwärtig aber willich Sie schonen." Auch das verfing Nichts, er kehrte um;aber am ganzen andern Reisetag blieb sein Lcidenskelch, denSchoppe so glänzend gescheuert hatte, naß und schwarz angc-lrnscn. Sie konnten erst Abends ankommcn, da ein Zauber-rauch von Zwielicht, Mondlicht, Dampf, Dunst und Wolkcn-roth die Stadt fremder machte. Mbano's Adlerauge theilteden Rauch entzwei und er entlief. Die blinde Liane alleinsah er auf dem hohen welschen Dache gegen die Statuen lau-fen oder zum Abgrund hin. Wild ohn' einen Laut rannt' er