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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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den Bäumen und vor der Abendsonne sehen konnten, ein ausder znsammentretenden Berg-Ecke nnabsehlich nach Westen aus-einandcrlanfcndes Thal zu scyn eine vor der Sonne mitden breiten Flügeln umschlagende bnntgemalte Windmühle ver-wirrte das Auge, das das Gedränge von Abend-Lichtern, Gär-ten, Schafen und Kindern sondern wollte an beiden Ab-hängen hüteten weißgekleidete Kinder mit lang nachflatterndengrünen Hutbändern - eine gesteckte Schweizern ging im Wie-sengrün am dunklen Bach ans einem hochgewölbten Heu-wagen fuhr eine wie zum Hochzeitmahle gekleidete Bäuerin undnebenher gingen Landlcute im Sonntagspntz die Sonnetrat hinter eine Säulen-Reihe von runden Laubeichen, diesendeutschen Freiheits-Bäumen und Tempel-Pfeilern und sieschwebten verklärt und vergrößert hoch im goldnen Blaue auf-gezogen. Jetzt sahen die betroffnen Wanderer das nahe be-schattete holländische Dorf unten wie aus zierlichen, bemal-ten Gartenhäusern zusammcngcrückt, mit einem Linden-Zirkelin der Mitte und einem jungen, blühenden Jäger nicht weitdavon, oder eine Amazone, die mit der einen Hand ihren Hutvoll Zweige abnahm und mit der andern den Balken-Arm mitdem Eimer über den Born hoch anfstcigcn ließ.

Mein Freund, (fragte Schoppe einen ihnen mit Botcn-blech und Ranzen nachkommcnden Amtsbotcn) wie nenntEr das Dorf?"Arkadien" versetzt' er.Aber ohnealles dichterische Wcißglühcn und Kulminiren gesprochen, meinpoetischer Freund, wie schreibt sich eigentlich die Ortschaftunten?" fragte Schoppe wieder. Verdrießlich antwortete derAmtsbote:Arkadien, sag' ich, wenn Er's nicht behalten kann cs ist ein altes Kammergut, unsere Prinzessin Jdonc(Jdoinc) hält sich da auf Jahr ans Jahr ein für beständig