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den Bäumen und vor der Abendsonne sehen konnten, ein ausder znsammentretenden Berg-Ecke nnabsehlich nach Westen aus-einandcrlanfcndes Thal zu scyn — eine vor der Sonne mitden breiten Flügeln umschlagende bnntgemalte Windmühle ver-wirrte das Auge, das das Gedränge von Abend-Lichtern, Gär-ten, Schafen und Kindern sondern wollte — an beiden Ab-hängen hüteten weißgekleidete Kinder mit lang nachflatterndengrünen Hutbändern -— eine gesteckte Schweizern ging im Wie-sengrün am dunklen Bach — ans einem hochgewölbten Heu-wagen fuhr eine wie zum Hochzeitmahle gekleidete Bäuerin undnebenher gingen Landlcute im Sonntagspntz — die Sonnetrat hinter eine Säulen-Reihe von runden Laubeichen, diesendeutschen Freiheits-Bäumen und Tempel-Pfeilern — und sieschwebten verklärt und vergrößert hoch im goldnen Blaue auf-gezogen. — Jetzt sahen die betroffnen Wanderer das nahe be-schattete holländische Dorf unten — wie aus zierlichen, bemal-ten Gartenhäusern zusammcngcrückt, mit einem Linden-Zirkelin der Mitte und einem jungen, blühenden Jäger nicht weitdavon, oder eine Amazone, die mit der einen Hand ihren Hutvoll Zweige abnahm und mit der andern den Balken-Arm mitdem Eimer über den Born hoch anfstcigcn ließ.
„Mein Freund, (fragte Schoppe einen ihnen mit Botcn-„blech und Ranzen nachkommcnden Amtsbotcn) wie nennt„Er das Dorf?" — „Arkadien" versetzt' er. — „Aber ohne„alles dichterische Wcißglühcn und Kulminiren gesprochen, mein„poetischer Freund, wie schreibt sich eigentlich die Ortschaft„unten?" fragte Schoppe wieder. Verdrießlich antwortete derAmtsbote: „Arkadien, sag' ich, wenn Er's nicht behalten kann„— cs ist ein altes Kammergut, unsere Prinzessin Jdonc„(Jdoinc) hält sich da auf Jahr ans Jahr ein für beständig