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hängenden Blüten-Garten: „ich schäme mich vor euch nicht,sagt' er, weil ich auf dieser Kugel weine und gcprcsset bin voreurer Uncrmeßlichkeit — droben steht ihr alle weit ausein-ander — und ans allen großen Welten hat jeder arme Geistdoch nur eine kleine Stelle unter seinen Füßen, wo er glücklichoder elend wird. — Ist nur diese Nacht vorbei und ich insBette: morgen bin ich gewiß ein Mann und fest!"
Plötzlich hört' er mehrmals einen säst erbitterten Klage-Schrei. Endlich erblickt' er neben einem Flusse ausgestrccktcweiße Acrmel oder Arme; er ging an die weibliche Ge-stalt: „ich bin leider Gottes blind, sagte sie; ich war auchmit bei der Jlluminazion und bin irre gelaufen -— ich kennesonst Weg und Steg, drüben liegt unser Dorf, ich höre denHirtenhnnd — aber ich kann den Steg übers Wasser nichtfinden." Es war die erwachsene Blinde von der Sennenhütte.„Geht's noch lustig da zu?" fragt' er unter dem Führen.„Alles aus" sagte sie. Am Nosana-Stege ließ sie sich aus Ei-telkeit nicht weiter zurechtweiscn.
Er kehrte durch die schönen schon vom Morgen thancndcnGebüsche auf eine Höhe vor Lilar — Alles war still drunten— wenige zerstreuete Lampen flackerten im Flötenthal, undnoch am Tartarus das Paar wie TodcS-Tigeraugen — erging in das leere Land hinunter über das stumme, platteGrab hinweg — seinen finstern, sinkend-steigenden Höhlenganghinaus — und in sein Bette hinein. „Morgen!" sagt' erkräftig und meinte seine Standhaftigkeit. —